Piercing

Augenbraue

Gewebeart: Haut

Das Piercing der Augenbraue ist vertikal und horizontal möglich. Bei dem vertikalen Piercing wird der Schmuck so platziert, dass die Augenbraue in der Mitte der beiden Einstiche liegt. Das vertikale Piercing wird über der Augenbraue platziert. Das Augenbrauenpiercing sollte innerhalb der äußeren 2/3 der Augenbraue liegen, da im inneren drittel der Augenbraue Nervenstränge und Blutbahnen im oberen Hautsegment verlaufen.

Zu erwartenden Wundheilphase:

4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf, sind auch längere Phasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen kann es, durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Haut, zur Bildung eines Blutergusses führen. Dieser bildet sich aber in der Wundverheilung vollständig wieder zurück. Auf Grund der verschieden Gewebestrukturen und Bindegewebsarten besteht die Gefahr dass das Piercing herauswächst.

Nase

Gewebeart: Haut, Nasenschleimhaut, Knorpel

Das Piercing an der Nase wird in den meisten Fällen in die Falte auf dem Naseflügel gesetzt. An dieser Stelle sind die Knorpelplatten der Nase getrennt, so dass im idealen Fall der Schmuck zwischen den beiden Platten sitzt. Dadurch wird eine bessere Wundverheilung erreicht.

Zu erwartenden Wundheilphase:

4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan

Wechselschmuck:

spezielle Nasenstecker, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen kann es durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Schleimhaut zum Nasenbluten nach dem Stechen kommen. Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt. Von den Knorpelplatten können auch
Splitter durch den Druck des Einsetzens ins Gewebe gedrückt werden.

Ohr

Gewebeart: Haut

Das Ohrläppchen wir meist in der Mitte des Hautlappens am Ohr gestochen. Es kann aber auch seitlich am Rand durchstochen werden.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht
durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Lippe

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Das Lippenpiercing kann im linken oder rechten Bereich oder der Mitte der Ober- und Unterlippe angebracht werden. Meist wird es leicht unterhalb des Lippenrots gestochen. Dies ermöglicht sowohl das Tragen eines Steckers als auch eines Ringes. Möglich sind aber auch Variationen, die nur senkrecht durch den vorderen Bereich der Lippe gestochen werden (Eskimo).

Zu erwartenden Wundheilphase:

2 – 4 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan (Stab mit Platte), PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden). Bitte auf einen Ring als Ersteinsatz verzichten, da die Verheilung durch das ständige Bewegen des Schmucks
verzögert wird.

Wechselschmuck:

Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze. Wichtig: Immer darauf achten, dass der Schmuck nicht zu eng sitzt (Einwachsgefahr) oder zu lang ist (Zahnschädigung).

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben. Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

Lippenband

Gewebeart: Mundschleimhaut

Das Lippenbändchen, so weit vorhanden, wird in der Mitte der Hautfalte gestochen.Wichtig ist, dass der Verschluss des Ringes nicht auf den Zähnen aufliegt, sondern der Ring so gewählt ist, dass er am Zahnfleischrand im so genanten Dreieck liegt. Wenn möglich sollte der Verschluss auf der Unterseite abgeflacht sein, damit keine Druckstellen auf dem Zahnfleisch verursacht werden können.

Zu erwartende Wundheilphase:

1 – 3 Wochen (je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf sind auch längere Phasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan Ring

Wechselschmuck:

Abgeflachte Kugeln mit Strasssteinen in verschiedenen Farben.

Risiken:

Ist das Lippenbändchen nur sehr klein oder gar nicht vorhanden, wird der Schmuck oft fälschlicher Weise in die Oberlippe gesetzt. Dies führt meist zu Verwachsungen in der Oberlippe. Ringe, die zu groß gewählt wurden und auf den Zähnen aufliegen, reiben auf dem Zahn und verletzen den Zahnschmelz.

Zunge

Gewebeart: Muskel

Das Zungenpiercing wird in der Mitte der Zunge gestochen. Es sollte im unteren Bereich der Zunge auf keinen Fall am Zungenbändchen reiben. Wenn das Zungenbändchen zu lang oder zu breit ist, sollte das Piercing seitlich davon platziert werden. Der Kunde sollte darüber informiert werden, dass dies zu einem leicht schräg sitzenden Piercing führen kann. Der Abstand von der Zungenspitze bis zum Stichkanal sollte so gewählt werden, dass ein permanentes Anschlagen an den Zähnen verhindert wird.

Zu erwartende Wundheilphase:

2 – 4 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstab in Überlänge

Wechselschmuck:

Stäbe mit leichter Überlänge, div. Aufsätze.

Risiken:

Durch die Verletzung des Muskels schwillt die Zunge stark an. Des Weiteren können die Lymphdrüsen am Hals anschwellen, sowie starke Schmerzen im Mund- und Kieferbereich entstehen. Diese Wundreaktion auf die Verletzung treten allerdings sehr selten und meist nur dann auf, wenn die Anbringung des Piercings schon mangelhaft war.

Brust Mann

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing beim Mann wird meist hinter der Brustwarze,im so genannten Warzenhof gestochen. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen, kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden. Bei Männern mit ausreichend großer Brustwarze kann das Piercing auch direkt dort
platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstäbe, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte nicht zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht. Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.

Brust Frau

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing bei der Frau sollte nur durch die Brustwarze erfolgen und nicht durch den Warzenhof. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen, kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstäbe, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte nicht zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht. Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen. Bei einem Piercing durch den Warzenhof kann es zu Verletzungen der Milchdrüsen und dem umliegenden Drüsengewebe kommen. Bei zu spät behandelten Entzündungen in dem weiblichen Brustgewebe bleibt oft nur die Entfernung des
kranken Gewebes. Brustpiercings müssen im Laufe einer Schwangerschaft entfernt werden.

Bauchnabel

Gewebeart: Haut

Das Nabelpiercing wird in den meisten Fällen in der oberen Hautfalte am Nabel gestochen. Es ist aber durchaus auch möglich, an anderen Stellen des Nabels zu piercen. Die Voraussetzung dafür ist nur die geeignete Nabelform.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 – 12 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich). Großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Belastung des gepiercten Nabels im Berufsleben so wie in der Freizeit.

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Gebogene Stäbe, Ringe, spezieller Nabelschmuck.

Risiken:

Bei Unklarheiten während der Verheilung sollte unbedingt durch einen Besuch im Piercingstudio abgeklärt werden, ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt. Entzündungen im Nabelbereich können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen. Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers bis zu einer Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung kommen kann. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen. Bei der Verletzung von Blutgefäßen kann es beim Nabelpiercing auch über einige Tage hinweg zu Nachblutungen kommen.

Intim Mann

Gewebeart: Haut, Schwellkörper

Das Intimpiercing beim Mann kann am Bändchen (Frenum),
Hodensack (Hafada, Guiche), Bauchdecke (Pubic) oder der Eichel (PA) gestochen werden.
Alle weiteren Stellen sind auf Anfrage zu klären.
Beim Hodensack sind verschiedene Stellen möglich.
Die anderen Stellen bieten wenig Spielraum für die Platzierung.

Zu erwartende Wundheilphase:

2 – 12 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstäbe, Titanringe, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze

Risiken:

Piercings im genitalen Bereich des Mannes können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück. Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann.

Intim Frau

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Das Intimpiercing bei der Frau kann an der Klitoriskappe senkrecht oder horizontal gestochen werden.
Die inneren und äußeren Schamlippen lassen sich auch durchstechen. Der Venushügel (Christina) lässt sich senkrecht piercen. Alle weiteren Stellen sind auf Anfrage zu klären.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstäbe, Titanringe, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück. Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Surface

Gewebeart: Haut

Das Oberflächenpiercing wird meist im Nackenbereich oder im Nabelbereich gestochen. Andere Stellen sind aber auch möglich. Es sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass sich der Schmuck nicht in einem Bereich befindet, in dem die Haut stark gedehnt oder gestaucht wird.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 – 12 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierungsind auch längere
Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Surface Bar (speziell geformter Schmuck, meist 45° an den Seiten abgewinkelt).

Wechselschmuck:

Div. Aufsätze.

Risiken:

Durch die Verbindung der beiden Kugeln mit einem Stab unter der Haut besteht die Gefahr, dass bei vermehrtem Druck oder Zugbelastung das Piercing ständig unter Reizung steht. Dies führt meist zu starken Rötungen bis hin zu eitrigen Entzündungen. Durch die Reizungen kann auch ein Abstoßungsprozess im Körper angeregt werden, der den Schmuck wandern lässt. In diesem Falle sollte der Schmuck entfernt werden, um größere Narbenbildung zu verhindern. Da die Kugeln direkt auf der Haut liegen besteht kaum Möglichkeit, Schwellungen durch verlängerten Schmuck aufzufangen. Bei Unklarheiten während der Verheilung sollte unbedingt abgeklärt werden, ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt. Entzündungen bei Oberflächenpiercings wandern meist nach innen und können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen. Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers zu massiven Entzündungen oder zu einer Blutvergiftung
kommen kann.

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